Beginn der Städtepartnerschaft mit Cestas

Während in einigen Kommunen des Dieburger Landes – wie beispielweise in Groß-Umstadt- schon bald infolge des Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrages zwischen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle (1963) Städtepartnerschaften entstanden (Groß-Umstadt – St- Peray 1966), dauerte es in Reinheim noch bis 1980, als erste Kontakte geknüpft wurden.

Suche nach einer französischen Partnerstadt

Das südfranzösische Städtchen CESTAS war von seiner Nachbargemeinde Villenave D’Ornon auf die Partnerschaftssuche der Odenwälder hingewiesen worden. Und eines Tages stand eine kleine Delegation vor dem Reinheimer Rathaus. Ihr folgte im Juli 1980 die „Offizielle Delegation“ mit Bürgermeister Pierre Ducout und Stadtrat Claude Thermes. Schon im Oktober 1980, wenige Monate vor der Kommunalwahl im März 1981 startete der „alte Magistrat“ noch zu einem Gegenbesuch nach Frankreich.

Mit dem Schnellzug „Victor HUGO“ erreichte man nach einer Nachtfahrt Paris, am gleichen Nachmittag Bordeaux.

Verschwisterung zwischen Reinheim und Cestas

Dann ging alles ganz schnell. Schon im darauffolgenden Jahr, am 1. Oktober 1982, sollte die Unterzeichnung der Verschwisterungsurkunden erfolgen. 180 Gäste aus Cestas kamen an diesem Tag morgens um 9 Uhr am Reinheimer Bahnhof an und wurden von ihren privaten Gastgebern in Empfang genommen.

Zuvor hatte das Stadtparlament beschlossen, die Bürgerschaft an der Pflege der Kontakte zur französischen Partnerstadt zu beteiligen. Ein Verein sollte die Organisationsform sein, über die der Gedanke der Verschwisterung eine breite Basis finden sollte.

Gründung des Partnerschaftsvereins Reinheim

Am 15.06.1982 kam es zur Gründung des „Vereins zur Pflege Internationaler Beziehungen e.V.“ In Reinheim wird er nur Partnerschaftsverein genannt. 46 Gründungsmitglieder unterzeichneten eine Eintrittserklärung, verabschiedeten die erste Satzung und wählten einen geschäftsführenden Vorstand,

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Helmut Biegi
Pressesprecher
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