Schwierige Planungen

Mit Freude hat der Vorstand des Partnerschaftsvereins registriert, dass die Inzidenzen in allen Partnerstädten Reinheims einen positiven Trend aufweisen. Dennoch bleibt es schwierig, irgendwelche gemeinsamen Veranstaltungen zu planen. Mit der französischen Partnerstadt Cestas besteht die Partnerschaft im kommenden Jahr bereits 40 Jahre. Gleichzeitig fällt mit dieser ersten Partnerschaft die Vereinsgründung zusammen, was ebenfalls ein Grund zum Feiern ist. Der Vorstand wird versuchen, zumindest ein Konzept zu erstellen, wie beides gewürdigt werden kann.

Nicht mehr weiterverfolgt wird die Würdigung der 30jährigen Partnerschaft mit Fürstenwalde/Spree. 2019 war eine große Delegation des Partnerschaftsvereins in Fürstenwalde, um die Partnerschaft zu feiern. Die 2020 geplante Feier in Reinheim musste Corona bedingt abgesagt werden und wird auch in diesem Jahr nicht nachgeholt werden können. Da Fürstenwalde 2022 ein großes Stadtfest plant, um 750 Jahre Stadtjubiläum zu feiern, hat man sich entschlossen, auf eine Nachholung der ausgefallenen Feier zu verzichten.

Schwierig ist es weiterhin, die in diesem Jahr seit 20 Jahren bestehende Partnerschaft mit Licata in Sizilien anzugehen. Corona wird uns wohl noch das ganze Jahr große Einschränkungen auferlegen und somit ein Treffen wahrscheinlich unmöglich machen. Bedauert wird zudem, dass die Kontakte mit Licata fast zum Erliegen gekommen sind. 

Die Jugendbegegnungen mit Cestas, die der Partnerschaftsverein unterstützt, erfordern alle einen hohen organisatorischen Aufwand. Schließlich müssen viele Organisationen mit eingebunden werden. Mangels Interesses musste das Jugendprojekt „digital ganz nah“ abgesagt werden. Das Sportprojekt „Bewege Deine Partnerschaft“ wird wohl auf das kommende Jahr verschoben werden müssen, gilt es doch eine Zeit der gemeinsamen Schulferien zu berücksichtigen.

Der Tandemsprachkurs vom 17.07.-30.07.2021 wird wieder zusammen mit dem Comité de Jumelage organisiert, diesmal allerdings in einem anderen Format. Statt nach Cestas zu fahren und dort in Familien zu übernachten, trifft man sich an einem neutralen Ort: in einer Jugendbegegnungsstätte in Niederbronn im Elsass. Die 2 x 10 Jugendlichen + insgesamt 5 erwachsene Betreuer werden in einem separaten Gebäudeteil untergebracht, die Einhaltung der vorgeschriebenen Hygiene-Maßnahmen wird zugesichert. Die Teilnehmer stehen bereits fest, so dass alle Beteiligten hoffen, dass dieser Sprachkurs tatsächlich stattfinden kann.

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Helmut Biegi
Pressesprecher
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