Corona und Partnerschaften

Seit über einem Jahr gibt es europaweit viele Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Gerade die Kontaktbeschränkungen lassen somit den persönlichen gegenseitigen Besuch im Rahmen der Städtepartnerschaften nicht zu. Zwar wurde regelmäßig den Austausch per Mail oder Telefon und selbst per Videokonferenz gesucht, doch mussten 2020 alle geplanten Veranstaltungen abgesagt werden. Eine verlässliche Planung für 2021 ist ebenfalls nicht möglich, so dass es bei den Verantwortlichen in den Partnerstädten viele Fragen gibt.

– Cestas: Die 1982 begründete Partnerschaft besteht im kommenden Jahr 40 Jahre. Natürlich soll diese Partnerschaft gebührend gefeiert werden.

– Fürstenwalde/Spree: Nachdem 2019 die Jubiläumsfeier „30 Jahre Städtepartnerschaft“ in Fürstenwalde stattfand, sollte im vergangenen Jahr der Gegenbesuch stattfinden. Leider hat ihn der Corona-Virus verhindert.

Konkrete Absichten für ein 30-jähriges Partnerschaftsjubiläum in Reinheim gibt es deshalb weiterhin nicht. Vielleicht sollte man auch eine Online-Veranstaltung als Alternative in Betracht ziehen.

– Sanok: Durch die Neugründung eines Vereins “Sanok vereint uns” sollen die Beziehungen weiterhin verbessert werden. Geplant war, im Sommer 2020 ein Jugendcamp in Sanok durchzuführen. Wann es nun nachgeholt werden kann, ist weiterhin fraglich.

– Licata:  In diesem Jahr steht das 20-jährige Partnerschaftsjubiläum an. Konkrete Planungen gibt es auch hier nicht. Vor 5 Jahren kam eine vierköpfige Delegation aus Licata nach Reinheim, u.a. zu einem Workshop mit Gästen aus Cestas. Ein Gegenbesuch nach Licata wie vor 5 Jahren mit touristischer Rundreise durch Sizilien ist derzeit nicht denkbar. 

Es bleibt zu hoffen, dass die europaweit durchgeführten Schutzimpfungen bald Wirkung zeigen und wir alle zu einer gewissen Normalität zurückkehren können.

Standardbild
Helmut Biegi
Pressesprecher
Artikel: 16